72 Stunden multimediale Kunst 2002  Huppertsberg
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72Std.
  Kunstereignis 

72 Stunden multimediale Kunst - 
Angriff auf das Denken
 

Zeitraum: 5. - 6. - und 7. Juli 2002;
in der Huppertsbergfabrik
in Wuppertal Elberfeld

Von und mit Kranemann & BrindlArt
in Zusammenarbeit mit befreundeten Künstlerkollegen: Bogie Cürten, Petra Paff, Irmela Boden, Oliver Blum, Dr. Herbert Pogt, Friedhelm Büchele, Diemut Schilling und Haarmann + Niehusmann.

   
 
 

1. Tag: 0 - 24 Stunden
Vorbereitung, Besprechung, Malen, Aktionen, Klavier, WDR, Lesung

Frühstück Beam up Kunst Übersicht Halle Huppertsberg
Übersicht Fabrikhalle Vorbereitung BrindlArt malt
Klangaktion Bluepoint Underground Malaktion
Schlafplatz Kranemann Schlafplatz BrindlArt
Halle Malfläche Ruhezeit
 

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2. Tag: 24 - 48 Stunden
Malen, Aktionen, Klavier,  Lesung, Klangaktionen;

Halle 2. Tag Frühstück Leinwand
     
     
     
    Kranemann und Blum
     
     
     

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3. Tag: 48 - 72 Stunden
Malen, Klänge, Aktionen, Klavier, eine gute Tat, Lesung, Theater, Film;

     
Kranemann und BrindlArt    
Klavier FIN Ende von 72 Stunden Kunst - Angriff auf das Denken
     
 

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Theorie zur Kunstaktion
72 Stunden, Die Idee


- Neue Akzente setzen
- Kunst machen
- mit Medien experimentieren
- kommunizieren
- 72 Stunden lang.

Die Idee wurde aus der Überlegung heraus geboren, Kunst als Ereignis zu inszenieren und nicht in einer einfachen Ausstellung einem geladenen Publikum zu präsentieren. Wir wollen neue Wege der Kommunikation und Präsentation erproben, zusammen und  konzentriert - 72 Stunden vor Publikum arbeiten und so neue Akzente setzen. 

 

Kunst rund um die Uhr , multimedial

    „72 Stunden Kunst“ versucht neue Denkräume und Wahrnehmungsmuster zu erschließen; Wir wollen die verkrusteten Räume der zeitgenössischen Kunst aufbrechen und Schnittflächen der Künste suchen, die neue geistige Verständigung fördern.  Dazu schaffen wir in einer alten Fabrik das nötig Ambiente. 
Kunst und Künstler in einer ungewohnten Rolle. Fern von jeglichem Konkurrenzdenken beobachten wir die Kunst und die, die sie machen. So wird der Prozess und die Umgebung zum eigentlichen Produkt „Kunstwerk“.

 Der Betrachter - pars pro toto:

  Der Rezipient ist und soll sich als Teil der organischen Kunstmasse empfinden.  Individuum im Ganzen und gleichzeitig Menge.  Beim Eintritt in die Umgebung „72 Stunden“ erweitert der Rezipient das Werk um sein Einfaches und hinterlässt Vielfaches.  
Und genau dieses lässt sich als Form entdecken.

 

 

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Konkret:

1. Eine multimediale Oper:  Lichtkompositionen. Projizierte Computerbilder,  Klänge aus Synthesizer und E-Gitarren.  

2. Malerei zur Lifemusik.

3. Ausstellung von Grafik, Malerei und Skulptur.

4. Komposition in Malerei und Musik.

5. Elektronische Musik,
Ensemble:   "KONKRET ZU ABSTRAKT"  Werk:  "Etüde für Schlagzeugklänge Nr.1".

6. Absurde Wort – Klang – Collage: Nichts ist konkreter als das Nichts. Absurdität als Stilmittel einer ungewohnten Kommunikation.

7.
Farb-  Klang Performance: Farbe als kommunikatives Hilfsmittel.

8. Experimentaltheater
  Es geht um Blick, um gesehen werden und um sich zu zeigen. Und, es geht um Grenzräume; Das Publikum bekommt keine Show dargeboten, sondern Einblicke. Es sind keine phantastischen Tanzszenen, sondern Bilder die Phantasie wecken.

9. Beam up Kunst: Malerei mit Computerbilder: die mit einem Beamer auf eine Leinwand projizierten Linien und Flächen werden vom Künstler mit malerischen Mitteln auf den Bildträger übertragen. Dieses Werk wird dann digital fotografiert, mit dem Computer verändert und erneut auf den Bildträger gebracht. Malerei mit Computerbilder.

10. PanFlöte trifft Bits und Bytes

11. Video:  Was sich bewegt - was mich bewegt. Trickfilm und Musikvideo von und mit Kindern.

12. Filmdokumentation Friedhelm Büchele

13. Texte und Kunstwissenschaft: Texte aus der Kunstgeschichte und Kunsttheorie

14. Sprache und  Lesung: Dr. Herbert Pogt liest aus dem Reisetagebuch "Friedrich Chr. Müller" 1773/ 74; Wie erlebte man Kunst im 18 Jahrhundert?  Das Buch ist Ende des Jahres zu erwerben.

15. Improvisation: Jazz – Pop - Rock;  freie Malerei und Musik im Zwie- und Einklang

16. Skulptur: Organische Massen;  (die gesuchte Form)

17. Streitstühle. Der Dialog in exponierter Stellung.  Hochsitzkommunikation

18. Der Hase und die Kunst: Sind wir doch ehrlich, im Grunde geht es doch nur um den Hasen! 
In Anlehnung an die Farb – Wort – Klang - Performance in der Kunsthalle am 25. Mai beschäftigen wir uns weiter mit
  der Frage: Wie kommt der Hase zur Kunst ?

19. Das Klavier im visuellen Prozess - der Klang wird sichtbar.

20. Die gute Tat: mit TV.  Der Fernseher wird in ungewohnter Weise Teil eines aktiven TV- Programms. Aktionismus mit TV. 

Diese 72stündige Aktion ist als Auftakt zu vielen weiteren künstlerischen Aktionen in Wuppertal und Umgebung zu verstehen. Sie soll symbolisch für den neuen Aktionismus und eine neue kollektive Denkweise in der Kunst stehen, für eine aktive künstlerische Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit.

 
 

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Das Programm der Kunstaktion - "Angriff auf das Denken"
 
Zeit   Freitag 05.07. Samstag 06.07. Sonntag 07. 07.
8.00   Inszenierung Frühstück Inszenierung Frühstück Inszenierung Frühstück
von 9.00 - 12.00

 

  Malerei bis Musik
Komposition


beam-up Malerei von 10.00 - 18.00 durchgehend

Musik bis Malerei
Komposition

beam-up Malerei von 10.00 - 18.00 durchgehend

Malerei bis Musik
Komposition


beam-up Malerei von 10.00 - 18.00 durchgehend

         
ca 12.00 - 18.00

 

  Kunstausstellung
Aktionismus
Farbe
Skulptur
Kunstausstellung
Aktionismus
Dialog
Skulptur
Kunstausstellung
Aktionismus

Skulptur
         
18.00   eine gute Tat  eine gute Tat eine gute Tat
18.00 - 19.00   Absurde-Wort-Klang-Collage
Kranemann / BrindlArt
Absurde-Wort-Klang-Collage
Kranemann / BrindlArt
Absurde-Wort-Klang-Collage
Kranemann / BrindlArt

19.00

   

 

Projekt von Diemut Schilling:

Was sich bewegt - was mich bewegt. Trickfilm und Musikvideo von und mit Kindern. 
Diemut Schilling - Video

"Andere"


20.00 - 22.00  

Haarmann + Niehusmann

  Ensemble:   "KONKRET ZU ABSTRAKT"
  Werk:  "Etüde für Schlagzeugklänge Nr.1".

 

Dr. Pogt - Lesung: 

aus dem Buch Friedrich Chr. Müller; Reisetagebuch 1773/74

Wie erlebte man Kunst im 18 Jahrhundert?

akzepTanztheater 
Irmela Boden EMOSAIK

 

Das Publikum bekommt keine Show dargeboten, sondern Einblicke.

22.00        "Brainstorm" Crossovermedia + Bluepoint Underground
Video-Klang-Performance
     "Brainstorm" 
Crossovermedia+ Bluepoint Underground
Video-Klang-Performance
     "Brainstorm " Crossovermedia+ Bluepoint Underground
Video-Klang-Performance
         
23.00 - 24.00   Improvisation 
Klangkunst
Improvisation 
Klang und Farbe
Improvisation 
Klang / Farbe / Tanz

 

         
0.00 - 7.00

 

  Künstlerische Fete und Schlummern Künstlerische Fete und Schlummern Künstlerische Fete und Schlummern
 

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Dokumentation im WDR-Fernsehen
Bericht von Henrike Madest
 
 
"Heinz", Juliausgabe
Info-Magazin für Wuppertal, Solingen und Remscheid

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