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Kunst im realen Kontext
4 Tage in der Fußgängerzone in Gevelsberg (NRW)

 


Vor diesem 4-tägigen Kunstprojekt in der Fußgängerzone in Gevelsberg wurden von uns über einen längeren Zeitraum als ästhetisch wertvoll erachtete Müllteile aus der Umgebung [Ennepetal] gesammelt. Diese Teile wurden dann gezielt mit Müll aus vielen europäischen Städten [Stätten] kombiniert und zu einer Plastik geformt. 

Ziel dieser Kunstaktion war es, die Bürgerinnen und Bürger in ihrem gewohnten Kontext mit einer ungewöhnlichen Form von gesammelten Müll und Abfall (den sie selbst tagtäglich produzieren) zu konfrontieren.

Wesentlicher Teil der Arbeit war es, die Müllplastik in diesen 4 Tagen ständig zu verändern. Der Betrachter sollte sich subtil permanent neuen Wahrnehmungen von zusammengestellten Müllteilen unterwerfen.

Ort: Ein Brunnen in der Fußgängerzone, der mit Straßenlaternen umgeben ist.
Der Ort in der Gevelsberger Fußgängerzone war deshalb für uns interessant, weil die dem flachen Brunnen umgebenden Laternen wie eine Demarkationslinie fungierte.
Die Reaktionen der Bevölkerung war äußerst positiv.
Viele Menschen haben uns ästhetisch interessante Müllteile gebracht und wir haben diese in die Skulptur integriert.
 


 Fotodokumentation
 

Phase 1
Umgebung: Sammeln, Ordnen und Sortieren
 
Phase 2
Standpunkt: Orientierung
 
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Phase 3
Translation, Kommunikation und Fixierung
 
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Phase 4
Auflösung, Reinigung
 
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Eine Müllplastik zeichnet sich immer dadurch aus, dass sie am falschen Ort auffällt. Müll und Abfall fallen uns nur dann auf, wenn sie angehäuft auftreten oder an ungewöhnlichen Orten auftauchen. Im Werk von Kranemann und BrindlArt fallen sie umso stärker auf, weil sie, egal an welchem Ort, scheinbar so klar im falschen Kontext platziert und dabei auch noch akzentuiert sind.

Leben, Müll und Kunst vermischen sich.

Mehr zur Theorie der Müllkunst !

 
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