Ziel dieser Kunstaktion war es, die Bürgerinnen und Bürger in ihrem gewohnten Kontext mit einer ungewöhnlichen Form von gesammelten Müll und Abfall (den sie selbst tagtäglich produzieren) zu konfrontieren. Wesentlicher Teil der Arbeit war es, die Müllplastik in diesen 4 Tagen ständig zu verändern. Der Betrachter sollte sich subtil permanent neuen Wahrnehmungen von zusammengestellten Müllteilen unterwerfen. Ort:
Ein Brunnen in der Fußgängerzone, der mit Straßenlaternen umgeben ist.
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Eine Müllplastik zeichnet sich immer dadurch aus, dass sie am falschen Ort auffällt. Müll und Abfall fallen uns nur dann auf, wenn sie angehäuft auftreten oder an ungewöhnlichen Orten auftauchen. Im Werk von Kranemann und BrindlArt fallen sie umso stärker auf, weil sie, egal an welchem Ort, scheinbar so klar im falschen Kontext platziert und dabei auch noch akzentuiert sind. Leben, Müll und Kunst vermischen sich. |