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Panoramafoto von David Frowein
 

Karl Marx

Marx - Engels - Raum

im Art Fabrik Hotel

Wuppertal

 

Friedrich Engels


KRANEMANN  &  BRINDLART,
 GESTALTEN  EINEN  RAUM 
IM  ART FABRIK HOTEL  WUPPERTAL  !

An diesem historischen Ort, wo heute das Hotel eingerichtet ist, befand sich vor mehr als 100 Jahren eine Produktionsstätte der Familie Engels. Steht man vor dem Eingang des Hotels, auf der gegenüberliegenden Straßenseite, kann man heute noch den Namensschriftzug "Engels" in Bronzebuchstaben entdecken.
Es ist bekannt, dass das Kapital, welches in dieser Firma erwirtschaftet wurde, zum Zwecke der Finanzierung des ersten Weltkommunismus benutzt wurde. Friedrich Engels und Karl Marx finanzierten sozusagen ihre ersten Ideen und deren Verbreitung genau durch die Arbeit und dem Gewinn aus dieser Fabrik.

Dieses Wissen zugrunde gelegt, nahmen Kranemann + BrindlArt zum Anlass, sich Gedanken zu Karl Marx und Friedrich Engels zu machen und ein Zimmer im Sinne dieser beiden Philosophen zu gestalten.

 

Planung
Ein Raum für eine besondere Entdeckungsreise in die Geschichte und die Kunst.

Das Zimmer sollte ganz im Zeichen von Karl Marx und Friedrich Engels stehen.

  Kranemann + BrindlArt sammeln Schriften und Grafiken zum Thema "Kommunismus", "Marx", "Engels" und "London".

  Eine Bücherskulptur soll den Eindruck erwecken, Marx und Engels sitzen diskutierend zusammen und stapeln die benutzen Bücher ungeordnet übereinander.

  Eine alte verrostete Schreibmaschine, zum Teil in Frischhaltefolie eingepackt, enthält eine handschriftlichen Notiz von Karl Marx.

  Zwei übergroße Porträts von Marx und Engels scheinen aus dem Zimmer hinaus zu blicken. Der Weltkommunismus ist gescheitert!

   "Das Kapital", welches als Schlüsselwerk von Karl Marx gilt, in Buchform, aufgeschlagen, beklebt und mit Schellack fixiert, erinnert an die geistige Leistung der Philosophen.

   Übergroße handschriftliche Notizen von Karl Marx: "Die Philosophen haben die Welt nur unterschiedlich interpretiert, es kömmt drauf an sie zu verändern".

   Bedeutende philosophische Aussagen an die Wände gemalt.

   Die Möbel mit alten Drucken, Zeitungen, Zeichnungen und Notizen der Künstler beklebt.

  Eine Uhr mit unzähligen künstlerisch Botschaften. Aussagen, die nur durch genaue Beobachtung ergründet werden können.

   Acht bemalte Steine

   Porträts von Kranemann und BrindlArt

  Der ganze Raum ist von oben nach unten mit den Primärfarben Gelb, Rot und Blau grundiert und über und über mit Farbe bearbeitet. Der Raum erweckt den Eindruck einer Farbexplosion. Irritiert ist man nur in den ersten Momenten. Weil das Auge auf ihrer Endeckungsreise allen Orts zum Innehalten eingeladen, kehrt schon nach kurzer Zeit Ruhe in die visuelle Wahrnehmung ein. Botschaften aus allen Ecken zwingen den Betrachter sich ruhig dem Thema und der eingebauten künstlerischen Chiffren zu ergeben. 

 
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Bücherskulptur und Schreibmaschine
 
 

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Vorbereitung des Zimmers

 
Fenster öffnen Der Boden wird gereinigt und mit einer Pappe ausgelegt und an den Fußleisten verklebt.
   
Fenster öffnen 8 Steine werden mit den Primärfarben bemalt.
Fenster öffnen Das Zimmer wird von der Decke bis zum Fußboden mit den Primärfarben  lackiert.
   
   
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Spritzpistole  
   
Fenster öffnen Die Möbel werden mit alten Zeitungen und Zeichnungen beklebt und mit Schellack lackiert.
Fenster öffnen Die Fenster werden mit einer Folie abgeklebt.
   
Fenster öffnen Vorbereitung der Farben und des Malmaterials.
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Gelb. Weiß.
   
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Fenster öffnen Der Heizkörper.

 

 

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Die Aktion
Kranemann + BrindlArt bemalen die Wände in einer mehrstündigen Aktion.
 
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Fenster öffnen Unterer Bereich des Zimmers BLAU

Impression
Heizkörper

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Kranemann & BrindlArt bemalen die Wände des Zimmers in einer mehrständigen Aktion mit Pinseln, Besen und den eigenen Körpern.
   
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Gelb auf Rot... Rot auf Blau, dazwischen unendlich viele Farbnuancen.
 

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Das fertige Zimmer

 
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Schreibmaschine mit Frischhaltefolie, Stuhl und Tisch mit alten Grafiken beklebt.
Schellack.
Ausschnitt

 

Uhr beklebt mit Kupferstichen aus dem 19. Jahrhundert.
London.
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"Das Kapital" in Schellack gegossen.
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Bücher-
skulptur
 
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Kommode, mit Grafiken und Schriften.
     

 

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Fotodokumentation von David Frowein

 
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Friedrich Engels (* 28. November 1820 in Barmen (heute Wuppertal);
† 5. August 1895 in London) war ein Politiker, Ökonom, Philosoph und Militärhistoriker. Er entwickelte gemeinsam mit Karl Marx die heute als Marxismus bezeichnete revolutionäre soziale Gesellschaftstheorie. Im Jahr 1848 publizierten Marx und Engels gemeinsam das Kommunistische Manifest.
Karl Heinrich Marx (* 5. Mai 1818 in Trier; † 14. März 1883 in London) war Philosoph, politischer Journalist sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der „klassischen politischen Ökonomie“. Er gilt als einflussreichster wie umstrittener Theoretiker des Kommunismus, der sich insbesondere um eine wissenschaftliche Kritik des Kapitalismus bemühte.
 
"Und weiter sah ich den Sisyphos in gewaltigen Schmerzen: Wie er mit beiden Armen einen Felsblock, einen ungeheuren, befördern wollte. Ja, und mit Händen und Füssen stemmend, stiess er den Block hinauf auf einen Berg. Doch wenn er ihn über die Kuppe werfen wollte, so drehte ihn das Uebergewicht zurück: Von Neuem rollte dann der Block, der schamlose, ins Feld hinab. Er aber stiess ihn immer wieder zurück, sich anspannend, und es rann der Schweiss ihm von den Gliedern, und der Staub erhob sich über sein Haupt hinaus."

Die Zahl acht hat die unterlegte Botschaft: Etwas Neues bricht an, ein Neuanfang wird gemacht.

Acht Menschen werden mit der Arche gerettet (1. Petrus 3,20). Am achten Tag wird beschnitten (3. Mose 12,3). Am achten Tag nach Beginn der Monatsblutung gilt die verheiratete, jüdische Frau wieder als rein (3. Mose 15). Das Chanukka-Fest (Tempelweihe genannt in Johannes 10,22) dauert acht Tage.

Mit dem 8. Tage beginnt eine neue Woche, eine neue Zeit.
 

Quelle:  www.wikipedia.de

     
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